JW Holzinger: Modernisierung der Rot-Weiß-Rot-Karte ist entscheidender Schritt gegen Fachkräftemangel

JW sieht in Reform Stärkung des Gründer- und Startup-Standortes Österreich

Drei Servictechniker vor Laptop
© Envato

„Die Anpassung der Rot-Weiß-Rot-Karte an heutige Anforderungen ermöglichen es den Betrieben dringend benötigte qualfizierte Fachkräfte schnell und einfach nach Österreich zu holen. Das stärkt nicht nur den gesamten Standort, sondern auch die jungen Betriebe und Startups“, so die Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft Christiane Holzinger.

Der One-Stop-Shop bei der Austrian Business Agency, um Betriebe durch den Prozess der Anwerbung mittels Rot-Weiß-Rot-Karte durchzubegleiten ist eine wichtige Verbesserung und Erleichterung für die Unternehmen.

„Diese Reform ist insgesamt ein wichtiges Signal an die Startup-Szene. Sie gibt ihnen z. B. die Möglichkeit auch temporär internationale IT-Experten anzuwerben und damit beim globalen Rennen um diese von Österreich aus mitzulaufen. Es gilt den Entwurf jetzt rasch umzusetzen, damit die Startups auch rasch handeln können“, meint Kambis Kohansal Vajargah von den WKÖ-Startup-Services.

Standort weiter stärken mit Beteiligungsfreibetrag und neuer Rechtsform

Die Rot-Weiß-Rot-Karte ist ein wichtiger Schritt zur Attraktivierung des Standortes Österreich. Darüber hinaus braucht die Wirtschaft jedoch Verbesserungen, um frisches Kapital einfach in die Betriebe zu bekommen und eine neuen Rechtsform für eine unbürokratische Gründung und flexible Anteilsvergabe an mögliche Investoren sowie Mitarbeiter. 

„Um dem Wachstumspotenzial, das bei Österreichs Gründern, jungen Betrieben und Startups in großem Ausmaß vorhanden ist, weitere Flügel zu verleihen braucht es zusätzlich noch die Umsetzung eines Beteiligungsfreibetrags und der neuen Rechtsform. Beide Maßnahmen sind im Regierungsprogramm verankert und müssen von der Regierung jetzt rasch auf Schiene gebracht werden, denn die jungen Unternehmen warten schon sehr darauf“, fordert Holzinger. 

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