JW-Dorfer-Pauschenwein: „Dachfonds ist starkes Signal für unternehmerische Zukunft unseres Landes“

Neuer Fonds soll Wachstumskapital für Startups mobilisieren

Foto Dorfer-Pauschenwein
© Anna Rauchenberger

Die österreichische Bundesregierung hat im Rahmen ihrer Klausur die Einrichtung eines Dachfonds angekündigt, mit dem privates und institutionelles Kapital für Startups und Scaleups mobilisiert werden soll. Die Junge Wirtschaft (JW) bewertet diesen Schritt als bedeutenden Meilenstein für den Wirtschaftsstandort Österreich: „Wir brauchen mutige Gründerinnen und Gründer, aber sie brauchen ein starkes Ökosystem. Das heißt: Kapital, Know-how, Fachkräfte und moderne Rechtsformen. Der Dachfonds ist ein wichtiger Beitrag zur unternehmerischen Zukunft unseres Landes. Wir freuen uns, dass die Bundesregierung damit eine zentrale Forderung der Jungen Wirtschaft aufgreift“, erklärt Bettina Dorfer-Pauschenwein, JW-Bundesvorsitzende.

Der geplante Dachfonds soll nach dem „Fund-of-Funds“-Modell ausgestaltet werden und neben einem öffentlichen Ankerinvestment insbesondere Kapital von Pensionskassen, Versicherungen und Banken bündeln. Über mehrere Zielfonds fließt das Kapital des Dachfonds in junge, innovative Unternehmen aus Österreich. „Gerade in der Wachstumsphase fehlt es österreichischen Startups häufig an Kapital, um den Sprung in die Skalierung zu schaffen. Der Dachfonds kann diese Lücke schließen und gewährleisten, dass Innovation, Wertschöpfung und Arbeitsplätze am heimischen Standort erhalten bleiben“, ergänzt Lukas Sprenger, JW-Bundesgeschäftsführer.

Mit dem Dachfonds setzt die Bundesregierung ein klares Signal für die Zukunftsorientierung der heimischen Wirtschaft. „Die Junge Wirtschaft wird diesen Prozess weiterhin aktiv begleiten und sich dafür einsetzen, dass Österreich als Gründerland und Standort international sichtbar und wettbewerbsfähig bleibt“, so Dorfer-Pauschenwein abschließend.

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