JW Friendly Reminder

Der JW Friendly Reminder vergleicht die wichtigsten Forderungen der jungen Unternehmerinnen und Unternehmer mit den entsprechenden Inhalten des Regierungsprogramms und zeigt den aktuellen Stand der Umsetzung auf.

JW Delegiertenkonferenz
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1. Senkung der Körperschaftssteuer und Abschaffung der Mindest-KöSt

Der KöSt-Satz liegt in Österreich klar über dem EU-Durchschnitt, eine Senkung bedeutet ein wichtiges Standort-Signal und rechnet sich. 2004/2005 hat Österreich die KöSt von 34 % auf 25 % gesenkt.

Trotz des geringeren Satzes war das Aufkommen im Jahr 2007 bereits über jenem von 2005. Zusätzlich fordern wir eine Abschaffung der Mindest-KöSt.

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2. Beteiligungsfreibetrag einführen

Es muss eine zukunftsorientierte Investitionskultur in Österreich etabliert und die Beteiligung privater Investoren attraktiver gestaltet werden. Private Beteiligungen an Neugründungen oder kleinen und mittleren nternehmen (KMU) sollen bis zu einer Höhe von 100.000 Euro als Freibetrag über fünf Jahre absetzbar sein. 

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3. Lohnnebenkosten senken

Wir fordern eine Senkung der Lohnnebenkosten ohne die Leistungen zu reduzieren. Die Lohnverrechnung gilt es zu vereinfachen indem Dienstgeberbeiträge nur an eine Stelle abgeführt werden: Der Unternehmer überweist einen Gesamtbetrag an eine Stelle (z. B. BMF) und dort wird verteilt an GKK, Gemeinden, FA etc.

Damit ersparen sich die Unternehmen die monatliche Lohnverrechnung.

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4. Neue unbürokratische Gesellschaftsform schaffen

Eine neue Kapitalgesellschaft soll neben einer unbürokratischen Gründung auch Vereinfachungen bei Beteiligungen bringen. Damit sollen einerseits die Gründungskosten minimiert werden (keine Notariatspflicht.), andererseits die Gründungsdauer samt Eintragung ins Firmenbuch auf unter 24 Stunden gesenkt werden und Übertragungen von Gesellschaftsanteilen vereinfacht werden.

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5. Abschreibung von abnutzbaren Anlagegütern

Für neue, abnutzbare körperliche Anlagegüter soll im ersten Jahr eine vorzeitige/degressive Abschreibung in Höhe von 50 % genutzt werden können, zudem sind weitere flexible Abschreibungsmöglichkeiten zu schaffen. Das sind nicht nur wirksame Investitionsanreize, sondern bringt auch administrative Erleichterungen.

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6. Absetzbarkeit von Arbeitszimmern anteilig am Gesamtwohnraum

Die Corona-Krise hat gezeigt, dass UnternehmerInnen nicht nur im Büro, sondern auch in ihrer Wohnung jederzeit einen Arbeitsplatz benötigen. Daher fordern wir Absetzbarkeit des Arbeitsplatzes im Wohnungsverband. Neben einem externen Büro soll auch der Arbeitsplatz im Wohnungsverband als Betriebsausgabe geltend gemacht werden können. 

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7. Einführung einer zweijährigen „grace period“ bei Betriebsübernahmen

In vielen Unternehmen sind bei Betriebsübernahmen hohe Investitionen fällig, um alle Vorschriften zu erfüllen. Zur Erleichterung von Betriebsübernahmen fordern wir die Einführung einer „grace period“, die den NachfolgerInnen ein Zeitfenster von zwei Jahren verschafft, um die notwendigen Investitionen umzusetzen.

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8. Kultur der 2. Chance für UnternehmerInnen verankern

Eine 2. Chance ist eine wichtige neue Startbasis für einen Unternehmer, der durch die Corona-Krise unverschuldet gescheitert ist. Es braucht Nachsicht beim Gewerbeausschlussgrund für Unternehmen, wenn der Konkurs eine Kausalität zu COVID-19-Maßnahmen hat. Redlich gescheiterte Unternehmer sollen z. B. auch nicht mehr von Förderungen ausgeschlossen werden.

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9. Anhebung des faktischen an das gesetzliche Pensionsalter

Real treten vielen ÖsterreicherInnen deutlich vor dem gesetzlich festgelegten Alter ihre Pension an. Wir fordern rasch effiziente Maßnahmen, um das faktische an das gesetzliche Pensionsantrittsalter heranzuführen.

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10. Anreize für Greenjobs und Sanierungsoffensive schaffen

Greenjobs und Sanierungen tragen zum Umwelt- und Klimaschutz bei. Darüber hinaus bringen sie in ganz Österreich zusätzliche Beschäftigung. Daher treten wir für eine  Sanierungs- und bei Greenjobs eine Ausbildungsoffensive ein.

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